Blutmond über Nürnberg

Blutmond über Nürnberg
Am Morgen des 28.09.2015 hatte ich die seltene Gelegenheit, eine totale Mondfinsternis, in Kombinartion mit einem sogenannten “Supervollmond”, über Nürnberg zu fotografieren.

Der Begriff „Supervollmond“ bedeutet, dass der Mond auf seiner Bahn der Erde besonders nahe ist. Zu diesen Zeitpunkt ist die Mondscheibe am Himmel um 14% größer als in der erdfernsten Position unseres Erdtrabanten. Der Abstand vom Mittelpunk der Erde zum Mittelpunkt des Mondes beträgt dann nur 356877,7 km.


Bei einer Mondfinsternis fällt der Kernschatten der Erde auf den Mond, dadurch kommt kein direktes Licht mehr auf ihn. Durch Restlicht, welches von der Atmosphäre der Erde abgelenkt wird und dadurch rot erscheint, leuchtet er in einer roten Farbe, der sogenannte Blutmond.


Das nächste mal wird es so ein Ereignis erst wieder im am 02.09.2574 geben.

Island 2015 – Teil 3

Nachdem wir wieder in Skoga zurück waren, habe ich noch ein paar Bilder vom Skogafoss im Schnee gemacht.

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Die nächste Nacht im Hostel war wesentlich angenehmer. Nach dem Schneesturm am Abend wurde es auf einmal warm. Die Temperaturen stiegen auf über 5 ° C an und fast der ganze Schnee von den Tagen zuvor war weggetaut. Das Wetter in Island ist schon extrem.

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Am Morgen, bevor wir aufbrachen, machte ich noch ein paar Bilder vom Skogafoss und dann ging es wieder zurück Richtung Westen auf die Halbinsel Reykjanes und dort die Straße 42 entlang.

Unser erster Stopp war am See Graenavatn, wo wir aufgrund des Windes die Autotüren fast nicht öffnen konnten. Man musste sich mit seinem ganzem Gewicht gehen die Tür lehnen, um sie zu öffnen.

Es war lustig, man konnte sich gemütlich in den Wind legen, ohne dass man umfiel.

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Die Halbinsel Reykjanes ist besonders für seine geothermale Aktivität berühmt und so fuhren wir zu einem der Felder. Beim Öffnen der Autotüren wurde man schon von Schwefelgeruch begrüßt. In diesem Feld sind im Boden lauter kleine heiße Löcher, aus denen ein beißender Schwefelgeruch steigt. Die Erde ist vom Schwefel gelb gefärbt.

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Weiter ging es zum Kleifarvatn See, in welchem angeblich Islands Version von Nessie leben soll. Aber im Vergleich zu Loch Ness ist es dort recht eng für das Monster.

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Da es schon langsam dunkel wurde und wir noch Einiges auf dem Plan hatten, fuhren wir rasch Richtung Unterkunft in Keflavik. Unterwegs mussten wir aber noch ein kleine Rast, bei den Fischgestängen machen. Seit froh, das man im Internet noch nicht riechen kann.

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Anschließend ging zur Unterkunft weiter und wir checkten ein. Hier erfuhren wir, dass wir richtig Glück mit dem Wetter hatten, tags zuvor war der Schneesturm so übel, dass sogar die Hauptverbindungsstraße zwischen Reykjavik und Keflavik, also zum Flughafen, gesperrt war. Nach kurzer Rast fuhren wir zur „Blauen Lagune” und gönnten uns, nach dem doch recht anstrengenden Tag, zwei Stunden Pause im warmen Thermalbad.

Als das Bad um 20 Uhr schloss, fuhren wir, da wir noch nichts zu Abend gegessen hatten, nach Reykjavik, wo wir ein sehr gutes Burger-Restaurant entdeckten:http://www.grillhusid.is/[https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.grillhusid.is%2F]

Gestärkt vom Essen kamen wir zum letzten und ganz besonderen Highlight unserer Islandreise, dem Imagine Peace Tower. Yoko Ono baute diesen Licht-Turm zum Gedenken an John Lennon. Er besteht aus 15 Scheinwerfern, welche mit einer Leistung von 75 KW in den Himmel strahlen. Bei klarem Himmel erreichen sie eine Höhe von 4000 m. Die Scheinwerfer werden aber nur an besonderen Tagen eingeschaltet und der 18.02. war so ein Tag, Yokos Geburtstag. Vom Hafen aus hatten wir einen sehr schönen Blick auf dieses atmosphärische Kunstwerk.

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Pünktlich um Mitternacht ging das Licht aus und wir traten unsere Rückfahrt nach Keflavik an.

Nach sehr kurzer Nacht (ca. 2 Stunden) ging es zum Flughafen. Am Flughafen angekommen, traf uns gleich „der Schlag”, die Schalterhalle war mit Menschen überfüllt. Es gab irgendwelche Computerprobleme, die den Check-In verzögerten. Zum Glück konnten wir an automatischen Terminals einchecken und mussten nur noch unser Gepäck aufgeben, was wir auch ca. 20 Minuten vor unserem Abflug gerade noch schafften. Als wir am Bord waren, wurden gleich die Türen hinter uns geschlossen und es ging zurück nach Hause.

Aber wir kommen wieder.

Sonnenfinsternis 2015

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Am 20. März fand in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis statt. Zu diesem Anlass kam mir die Idee eines Composings aus Bildern der einzelnen Phasen der Sonnenfinsternis. Nach reiflicher Überlegung wählte ich als idealen Ort für meine Aufnahmen das Dach des DATEV – Parkhauses an der Virnsberger Straße, was mir erfreulicherweise genehmigt wurde.

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Um 9 Uhr morgens begann ich mit dem Aufbau meines Equipments. Die im Bild verarbeiteten Aufnahmen entstanden zwischen 9.20 und 12.00 Uhr. Je weiter sich die Sonnenfinsternis der maximalen Bedeckung näherte, desto mehr Publikum fand sich auf dem Parkhausdach ein.

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Island 2015 – Teil 2

Nach der ersten Nacht in einem unangenehm kalten und zugigen Hostel unternahmen wir am Vormittag eine Gletschertour auf dem Solheimajökull. Die Wettervorhersage für den Tag war nicht besonders gut. Vormittags sollte es noch einigermaßen schön sein, aber ab Mittag zunehmend schlechter werden – angekündigt waren “gefühlte -13 Grad”.

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Nach dem Frühstück fuhren wir zum Startpunkt der Gletschertour, wo wir zunächst von Balther, unserem Guide, mit Helm, Eispickel und Steigeisen ausgestattet wurden. Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir den Solheimajökull, den viertgrößten Gletscher Islands. Der Gletscher ist in ständiger Bewegung und verändert sich laufend, Eishöhlen verschwinden zum Beispiel nach ca. 2 Wochen. Außerdem macht sich der Klimawandel dramatisch bemerkbar: Jedes Jahr geht die Gletscherzunge um 40 m zurück.

 

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Anschließend fuhren wir nach Vik weiter, auf der Fahrt verschlechtertesich das Wetter drastisch. Als wir am Stand ankamen, tobte ein “apokalyptischer” Schneesturm, sodass man die berühmten Basaltsäulen im Meer nicht einmal mehr erahnen konnte. Der pechschwarze Lavastrand lädt trotzdem zum Räkeln am Strand ein…

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Island 2015  – Teil 1

Dieses Jahr führte uns unsere erste Reise nach Island. Wir wollten schon lange im Winter nach Island. Das Land ist schon im Sommer hart und rau: Wie wird es wohl erst im Winter sein?

Wir flogen zu Beginn der Winterferien mit Icelandair von München nach Reykjavik. Dass Island ein begehrtes Reiseziel ist, sahen wir gleich am Flughafen: Ein Abholer wartete gerade auf Bruce Springsteen! Beim Verlassen des Airports merkten wir sofort, dass das Wetter hier etwas heftiger ist. Es regnete „waagrecht” und der Wind hat uns fast umgeweht. Man konnte sich gemütlich in den Wind legen, ohne umzufallen.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück und Sonnenaufgang um 9:30 Uhr zu dem berühmten „Golden Circle”.

Auf dem Weg zum Thingvellir, dem alten Volks- und Gerichtsversammlungsplatz, hat es stark zu schneien begonnen, wie auf den Fotos gut zu erkennen ist. Später ging es über den Geysir Strokkur weiter zum berühmten Wasserfall Gullfoss. Hier spitzte kurz vor Sonnenuntergang um 17 Uhr sogar kurz die Sonne heraus.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Südosten Richtung Vik. Unterwegs besuchten wir noch den Wasserfall Seljalandsfoss. Kurz vor Vik machten wir einen kurzen Abstecher zur Küste von Reynisfjara, von welcher man einen sehr schönen Blick zum Felsen Dyrhólaey hatte.

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Schottland 2014 Teil 2 Dunnottar Castle

Am nächsten Tag ging es früh gleich weiter nach Norden. Unser erster Halt war bei der Ruine von Dunnottar Castle. Das Castle liegt auf einer Felszunge ca. 3 km südlich von Stonehaven. Hier wurden unter anderen während des englischen Bürgerkrieges die schottischen Kronjuwelen aufbewahrt. Weiter Infos über das Castle gib es bei Wikipedia.

Nach einem längeren Aufenthalt ging es weiter nach Norden. Zufällig entdeckten wir in der Nähe von Inverurie einen Wegweiser zu einem Steinkreis, dem wir auch gleich folgten. Der East Aquthorthies Stone Circle, unser erster Steinkreis auf dieser Reise in Schottland. Weitere werden folgen.

Abends übernachteten wir in einen etwas gewöhnungsbedürftigen Pub in der Nähe von Elgin.

Schottland 2014 Teil 1 Stirling

Dieses Jahr führten unsere Urlaubspfade nach Schottland. Unsere erste Etappe ging über Amsterdam nach Edinburgh.

Am nächsten Tag besuchten wir Stirling und besichtigten dort als erstes die Burg. Anschließend fuhren wir weiter zum Wallace Monument und danach zum Schlachtfeld von Bannockburn, wo am 23. und 24. Juni 1314 König Robert the Bruce den englischen König Edward II besiegte und so die Unabhängigkeit Schottlands erlangte.

Das Thema der schottischen Unabhängigkeit begleitete uns immer weiter während des Urlaubes. Denn kurz nach unserer Rückkehr, am 18. September 2014, fand das schottische Referendum statt. Dabei stimmten die Schotten mit 55,3 % gegen eine Unabhängigkeit von England. Überall in Schottland waren die “YES”- bzw. “No”-Plakate zu sehen. Aber dazu in einen anderen Beitrag mehr.

Mittelalter-Hochzeit von Alex und Ronald

Auch wenn es die letzte Zeit auf der Seite ein bisschen ruhiger war, war ich nicht untätig. Ich fotografierte auf zwei Hochzeiten und einer längeren Schottlandreise.

Danke an Alex, die mir die Erlaubnis gab, Bilder von ihrer Hochzeit zu veröffentlichen.

Die Bilder wurden alle auf Burg Abenberg, wo sie heirateten, gemacht.