Island 2015 – Teil 2

Nach der ersten Nacht in einem unangenehm kalten und zugigen Hostel unternahmen wir am Vormittag eine Gletschertour auf dem Solheimajökull. Die Wettervorhersage für den Tag war nicht besonders gut. Vormittags sollte es noch einigermaßen schön sein, aber ab Mittag zunehmend schlechter werden – angekündigt waren “gefühlte -13 Grad”.

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Nach dem Frühstück fuhren wir zum Startpunkt der Gletschertour, wo wir zunächst von Balther, unserem Guide, mit Helm, Eispickel und Steigeisen ausgestattet wurden. Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir den Solheimajökull, den viertgrößten Gletscher Islands. Der Gletscher ist in ständiger Bewegung und verändert sich laufend, Eishöhlen verschwinden zum Beispiel nach ca. 2 Wochen. Außerdem macht sich der Klimawandel dramatisch bemerkbar: Jedes Jahr geht die Gletscherzunge um 40 m zurück.

 

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Anschließend fuhren wir nach Vik weiter, auf der Fahrt verschlechtertesich das Wetter drastisch. Als wir am Stand ankamen, tobte ein “apokalyptischer” Schneesturm, sodass man die berühmten Basaltsäulen im Meer nicht einmal mehr erahnen konnte. Der pechschwarze Lavastrand lädt trotzdem zum Räkeln am Strand ein…

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